Zur Core-Muskulatur gehören Teile des Zwerchfells sowie die geraden, schrägen, inneren und äußeren Bauchmuskeln, die Rücken- und Lendenmuskulatur, die Beckenmuskeln sowie die Hüftbeuger und -strecker. Auch der Rückenstrecker gehört zum Core-Bereich. Er verläuft entlang der Wirbelsäule vom Nacken bis zum Becken und verbindet über seine verschiedenen Muskelgruppen jeden Wirbel der Wirbelsäule mit anderen Wirbeln in der Nähe. Er trägt zur Aufrichtung und zum Drehen der Wirbelsäule bei.
Für eine stabile Körpermitte ist es wichtig, alle Core-Muskeln gleichermaßen zu trainieren. So sollten sowohl Rücken- als auch Bauchmuskulatur, die als Gegenspieler für eine aufrechte Körperhaltung sorgen, gestärkt werden. Zudem sollte das Training auch die Tiefenmuskulatur ansprechen. Die tiefliegenden Muskeln der Körpermitte umfassen die quere Bauchmuskulatur, die Beckenbodenmuskeln, sowie Teile der Beinmuskeln, der Brust-, Hüft- und der Halsmuskulatur. Ebenso gehören die wirbelverbindenden Muskeln an der Wirbelsäule dazu.